Dreieinhalb Monate Vereinsmeisterschaften, 262 Meldungen und zum (vorläufigen) Abschluss ein großer Finaltag: Am 26. September wurde es auf der Tennisanlage des SV Rosellen noch einmal richtig voll. Über den Tag verteilt verfolgten rund 250 Zuschauerinnen und Zuschauer die zahlreichen Endspiele und Spiele um Platz drei und sorgten damit für einen würdigen Abschluss unserer diesjährigen Vereinsmeisterschaften.

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Die Entscheidungen in den Erwachsenen-Hauptkonkurrenzen

Im Damen-Einzel war das Endspiel um den Titel ein Familienduell: Dabei standen sich wie im Vorjahr die Zwillinge Dena und Dorin Ghiassi gegenüber. Dena gewann mit 6:4 und 6:4 und verteidigte ihre Trophäe. Im Spiel um Platz drei setzte sich Isabelle Englisch nach einem zweieinhalbstündigen Match mit 6:7, 6:4 und 10:2 gegen Anne Hilger durch.

Den Titel bei den Damen 50 holte sich Barbara Wilken-Neuhaus. Sie gewann das Finale mit 6:0 und 6:3 gegen Sonja Bohnenkamp. Es war bereits ihr zehnter Vereinsmeistertitel überhaupt. Irina Schröck setzte sich im Spiel um Platz drei mit 6:2 und 6:3 gegen Marion Lattermann durch.

Im Damen-Doppel waren die Ghiassi-Schwestern gemeinsam erfolgreich: Dena und Dorin Ghiassi gewannen das Endspiel eindrucksvoll mit 6:3 und 6:0 gegen Julia Winkler/Julia Kossel. Platz drei sicherten sich Barbara Wilken-Neuhaus/Karin Enkel durch ein 6:3 und 6:2 gegen Isabelle Englisch/Sonja Bohnenkamp. In der Vorrunde hatten noch Isabelle und Sonja gewonnen.

Im Herren-Einzel sicherte sich Michael Fleckenstein seinen siebten Einzel-Vereinsmeistertitel. In der Neuauflage des Finals von 2025 gewann er gegen Janosch Caffier mit 6:2 und 6:0. Wer auf den Plätzen drei und vier landet, ist noch offen: Das Spiel zwischen Philipp Mock und Ali Dayoub steht noch aus.

Bei den Herren 50 wurde es im Finale deutlich enger. Marco Geue setzte sich mit 7:6 und 6:4 gegen Volker Kuhlmann durch und bleibt seit der Etablierung der Konkurrenz vor vier Jahren der einzige Titelträger. Beide bestritten das Finale schon zum dritten Mal in Folge gegeneinander. Platz drei ging an Guido Mülhöfer, der Björn Andersen im kleinen Finale mit 6:0 und 6:0 bezwang.

Im Herren-Doppel-Finale ging es über drei Sätze. Nils Brummer/Ali Dayoub drehten ihr Spiel gegen Kevin Weiß/Janosch Caffier wie im Vorjahr und gewannen schließlich mit 3:6, 6:2 und 10:6. Das Spiel um Platz drei zwischen Michael Fleckenstein/Tobias Göbels und Gerrit Nolten/Marcus Hanf muss noch nachgeholt werden.

Einen weiteren Matchtiebreak gab es im Mixed-Finale. Dorin Ghiassi/Max Scharlott bezwangen Dena Ghiassi/Ali Dayoub mit 7:5, 4:6 und 10:7. Im Spiel um Platz drei gewannen Anja Corsten/Marco Geue mit 6:2 und 6:0 gegen Julia Kossel/Tim Denz.

Ihren Titel verteidigen konnten Torsten Reinhold und Thiemo Reinhold im Eltern-Kind-Doppel. Beide ließen sich von einer Vorrundenniederlage nicht verunsichern und gewannen im Finale gegen Marcus Hanf/Marimar Hanf mit 6:3; 6:3. Im noch zu absolvierenden Spiel um Platz drei stehen sich Alex Thelen/Maximilian Thelen und Volker Kuhlmann/Hugo Kuhlmann gegenüber. 

 

Die Entscheidungen in den Erwachsenen-Hobbyrunden

Auch in unseren Hobbykonkurrenzen wurden wieder Vereinsmeisterinnen und Vereinsmeister gesucht.

Im Hobbyrunden-Herren-Einzel gewann Sebastian Drews das Finale mit 6:1 und 6:1 gegen Thiemo Reinhold. Platz drei ging an Dominik Gockel vor Johannes Garbert, der sich zuvor leider aus dem Turnier hatte zurückziehen müssen.

Das Hobbyrunden-Herren-Doppel wurde im Gruppenformat ausgetragen und war deshalb bereits vor dem Finaltag entschieden. Yannic Seidler/Peter Seidler blieben ungeschlagen und holten sich Platz eins. Dahinter folgten Thomas Kroll/Björn Schlieper auf Rang zwei und Marc Feuser/Hung Duong auf Rang drei. Den vierten Rang teilen sich Dominik Gockel/Julian Maruhn und Detlev Möhlendick/René Möhlendick.

Im Hobbyrunden-Damen-Einzel fehlt dagegen noch eine Entscheidung. Melanie Hilgers und Saskia Gummersbach bestreiten das noch ausstehende Finale im Oktober. Platz drei steht bereits fest: Evelyn Siegert gewann das kleine Finale mit 6:3 und 6:1 gegen Vorjahressiegerin Mathilde Nießner.

Auch das Hobbyrunden-Damen-Doppels wurde als Gruppenwettbewerb ausgespielt. Norma Bienefeld/Sandra Mecke gewannen alle fünf Begegnungen und damit die Konkurrenz. Auf den weiteren Plätzen folgten Irene Seidler/Mathilde Nießner, Katrin Sommerrock/Linda Horn-Nawrath und Melanie Hilgers/Chao Yang.

Im Hobbyrunden-Mixed blieben Irene Seidler/Peter Seidler ohne Niederlage und sicherten sich wie schon 2025 den Titel vor Martina Leibold/Daniel Leibold, Kasia Di Gennaro/Savino Di Gennaro und Rebekka Scharlott/Sebastian Drews.

Abschließend konnten sich im Hobbyrunden-Eltern-Kind-Doppel Andreas Beyler/Paul Beyler über Platz eins freuen. Ihnen gelangen in fünf Partien fünf Siege. Hinter den beiden folgten Christian Kratz/Vincent Kratz, Christian Strotkoetter/Peter Libbertz sowie Evelyn Siegert/Albert Siegert.

 

Die Entscheidungen in den Jugend-Konkurrenzen

Auch die Kinder und Jugendlichen trugen bei den Vereinsmeisterschaften wieder eigene Wettbewerbe aus.

Bei den U18-Junioren setzte sich Thiemo Reinhold ungeschlagen durch. Für ihn war es bereits sein zweiter Titel. Auf den Plätzen zwei bis vier folgten Justin Schwabe, Finn Englisch und Luca Koopmann.

Das U18-Juniorinnen-Doppel gewannen Tamina Tolles/Marie Seidel vor Katie Kuhlmann/Felina Stoffels und Mila De Blaer/Tamu Bohnenkamp. Da nur drei Doppel an der Konkurrenz teilnahmen, wurde kein vierter Platz vergeben.

Bei den U15-Junioren blieb Max Thelen in seinen drei Partien ohne Niederlage und sicherte sich Platz eins. Hugo Kuhlmann, Erwin Yang und Vinzent Pane komplettierten die ersten vier Plätze.

Die ursprünglich geplante Konkurrenz der U15-Juniorinnen musste aufgrund von Terminschwierigkeiten annulliert werden. Hier gibt es deshalb in diesem Jahr keine Platzierungen.

Bei den U14-Juniorinnen gewann Jonna Mock mit fünf Siegen die Konkurrenz. Dahinter folgten Sophie Schauer, Lina Krüger und Elisa Pane.

Auch bei den U12-Junioren gab es einen ungeschlagenen Sieger: Hugo Kuhlmann gewann alle fünf Begegnungen und landete vor Peter Libbertz, Julian Batthaus und Vincent Kratz.

In der Stage-1-Konkurrenz hatte Hugo Kuhlmann im Finale nur knapp das Nachsehen. Im Finale setzte sich Lukas Batthaus gegen ihn mit 6:4; 6:4 durch. Platz drei ging an Viraaj Mariyappa, der das Spiel um Platz drei gegen John Hofmann nach einem echten Krimi mit 5:7, 6:4 und 10:8 gewann.

 

Bleibt noch der Verweis auf das generationenübergreifende Best-of-One-Event, das traditionell am Finaltag in der Mittagszeit gespielt wurde. Hier setzte sich Yannic Seidler vor Mila De Blaer, Thomas Caffier und Michael Steinig durch.

 

Wir gratulieren allen Vereinsmeisterinnen und Vereinsmeistern sowie allen Platzierten und bedanken uns bei allen, die mitgespielt, zugeschaut, organisiert und unterstützt haben! Ganz abgeschlossen ist das Turnier allerdings noch nicht. Einige wenige Begegnungen konnten bislang noch nicht ausgetragen werden und werden in den kommenden Wochen nachgeholt. Und dann beginnt bereits die Vorfreude auf die Vereinsmeisterschaften 2027!